Die Maden und die Medien
Die madenreichsten Prüfungen im australischen Dschungel sind nicht halb so eklig wie diese Texte, die ihre sprachliche Hilflosigkeit und gedankliche Armut durch Drastik wettzumachen versuchen. Giulia Siegel habe sich von Ratten annagen lassen, „damit van Bergen, die olle Hexe, nicht verreckt“, heißt es da. Und für Lorielle (von „Bild“ gerne „er/sie/es“ genannt) hat „Stern.de“ nur Begriffe wie „die Staffeltunte“, „die Quotentunte“, „die Tränen-Transe“, die „Transentränen“ weint – insgesamt: „Eine unansehnliche Nervenprobe, wie sie schlimmer kaum sein kann.“
FAZ: Die Maden und die Medien

meistermochi
(20. January 2009 - 23:44 Uhr)
also so schlimm wie die bild, wird der dschungel nie sein.