Ein bisschen Angst
Mein Gehirn beunruhigt mich manchmal etwas. Etwas sehr sogar.
Da gibt es zum Beispiel diesen einen Job. Er lungert seit … ja, seit wann eigentlich? Seit längerem auf jeden Fall hier herum. Irgendwann im letzten Jahr werde ich – wenn ich mich richtig entsinne – die Anforderungen für eine mehrsprachige MODx-Programmierung bekommen haben. Ich wusste, dass das geht, was der Kunde sich wünschte, aber ich wusste nicht wie. So ist es ja manchmal.
Durch verschiedene Umstände zog sich der Job. Immer wieder. Und die Angst vor der unbekannten Herausforderung wuchs.(Also: Angst ist natürlich ein etwas groß geratenes Wort. Angst habe ich vor dem Zahnarzt oder vor Nadja Abd el Farrag – aber: Sie wissen schon)
Vogestern gabs jetzt ein Kick-Off-Start-The-Job-Dings-Meeting und der Job soll nun endlich ein Ende finden. Ich musste mich also meiner Angst (Anmerkungen siehe oben) wieder stellen.
Und habe prompt erst einmal den ganzen Tag verprokrastiniert.
Heute Morgen wachte ich auf und meine ersten bewussten Gedanken (also die nach „Wer bin ich?” und „Warum habe ich Fell im Mun… ah, hallo Joschka!”) waren doch tatsächlich folgende:
„Der bisherige Ansatz ist falsch. MODx bringt alles mit, statt da selbst den Artikelbaum zu durchsuchen kannst Du Ditto nehmen und einen Filter setzen. Dann hast Du’s in 15 Minuten runtergeschrieben”
Ich hab das dann schnell aufgeschrieben, dann prompt vergessen und jetzt gerade diesen Zettel wieder gefunden. An sich großartig.
Aber es macht mir auch etwas Angst. Mehr als zum Beispiel Nadja Abd el Farrag.
(Ich bin jetzt übrigens unglaublich gespannt, ob das wirklich geht, was mein Kopf sich da heute Nacht ausgedacht hat)
(Edit 10:21: Es geht. Absolut problemlos und perfekt. Ich mache mir Sorgen)

Pia
(17. Juni 2009 - 09:14 Uhr)
Na, wenigstens hast Du es aufgeschrieben. Ich nehm’ mir das immer vor und vergesse dann selbst das.