Nochn Jahresrückblick
- Zugenommen oder abgenommen?
Erst ab, dann zu. Ich fürchte, das ist insgesamt auf ein Nullsummenspiel rausgekommen. - Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Sehr. Viel. Kürzer. (Ab.) - Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Nicht, dass ich wüsste. Wobei: In der letzten Zeit wurde das Autofahren nachts wieder etwas anstrengender – das ist meist ein Zeichen, dass ich mal wieder zum Optiker sollte. - Mehr Kohle oder weniger?
Wenn man Altlasten abträgt, dann ist das alles sehr relativ, aber: Mehr. - Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger. Was dann in Zukunft – siehe auch die letzte Frage – zu insgesamt mehr führen wird. - Mehr bewegt oder weniger?
Quasi gar nicht, so halb zwangsweise. Nicht gut. Gegen Ende des Jahres dann immerhin überraschend konsequent was für meinen Rücken getan. Mit überraschenden Ergebnissen. - Der hirnrissigste Plan?
Ich trag mal eben die Blumenerde auf die Dachterasse! - Die gefährlichste Unternehmung?
Die Rippen sind ja wieder drin, ich schneid mal eben die Hecke! - Der beste Sex?
Da weiß ich ja jedes Jahr nicht, was ich sagen soll. In den letzten Jahren habe ich daher – soweit ich mich erinnere – zu ironischen Überhöhungen gegriffen. Aber im Ernst: Watt soll dat? Wollt Ihr Orte, Stellungen, Zeiten, Stoßfrequenz und Dauer? TMI Und nu? - Die teuerste Anschaffung?
Ich glaube das Powerbook. - Das leckerste Essen?
Ich arbeite seit einiger Zeit für Freunde und Bekannte nicht mehr für Geld, sondern für „Denk Dir was angemessenes aus” Das hat – neben einem erstaunlich besseren gegenseitigen Gefühl bei solchen Jobs – mich Anfang des Jahres ins Mongo’s in Dortmund geführt. Und das landet eindeutig jetzt hier an dieser Stelle in dieser Liste. - Das beeindruckendste Buch?
Es war lila und es hat meine Lebensgeschichte erzählt. Und vermutlich auch gleichzeitig geändert. - Der ergreifendste Film?
Ich gucke keine ergreifenden Filme mehr. - Die beste CD?
Spontan würde ich sagen: Peter Fox mit seinem „Stadtaffen”. Aber ich hab mir vor ein paar Tagen noch die „Masterplan” von Frau Heinzmann gegönnt und bin echt begeistert. Aber obs für die beste CD des Jahres reicht? - Das schönste Konzert?
Peter Fox. Auch wenn ich Rückenkrüppel eher gehen musste.
(Edit: Und Living Colour. Gleichberechtigt.) - Die meiste Zeit verbracht mit …?
Dem Stammhirn. Was der Netzwerkname meines Arbeitsrechners ist. - Die schönste Zeit verbracht mit …?
S. Ich habe dieses Jahr das erste mal seit langem mal wieder Urlaub gemacht. Zwar „nur” zu Hause, aber das war mal wirklich gute Zeit. - Vorherrschendes Gefühl 2008?
Au! Und gleichberechtigt daneben eine tiefe Verwirrung. - 2008 zum ersten Mal getan?
Einen völlig neuen Blick auf mich bekommen.
(Edit: Und für 4000 Leser gebloggt. Das war auch aufregend) - 2008 nach langer Zeit wieder getan?
Mich einer Prüfung gestellt. - Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Kieferentzündung, Rücken-Schäden, Schmerzen - Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Lass los. - Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Auch da jedes Jahr wieder die gleiche Verwirrung: Schreib ich jetzt „meine Liebe” oder „die ersten drei Staffeln ‘desperate Housewives’”? - Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Einen Gutschein. - 2008 war mit einem Wort …?
Es war.

Kiki
(30. Dezember 2008 - 11:42 Uhr)
“Die Rippen sind ja wieder drin, ich schneid mal eben die Hecke!” lässt mich lachend und gleichzeitig verwirrt-besorgt zurück: Können einem die Rippen rausfallen?